~: STEREOPHONICS

Sunday, May 22, 2005

STEREOPHONICS


Chrissie and Mark from England

Wieder ein tolles Konzert! Mit echten Englaendern fuer 20 Dollar die Stereophonics genossen, juhu!
Nach der „KEINE-FOTOS“-Prozedur mussten wir uns IN der Halle nochmals anstellen. Erst dachte ich, dass man eben erst in der location das Armband erhaelt, das spaeter erlaubt, raus und wieder rein zu gehen. Also angestellt. Jeder musste seinen Pass vorlegen um dieses Baendchen zu erhalten und als ich den Aufdruck auf dem Baendchen las, wurde mir auch klar, weshalb: DRINKING AGE VERIFIED. Huerde Nummer eins. Huerde Nummer zwei: getrunken werden darf nur in bestimmen Teilen der Halle – so in den 3 Quadratmetern um die Bar und auf dem Balkon, nicht aber auf dem eigentlichen Ereignisplatz vor der Buehne. Rauchen darf man da erstaunlicherweise.

Vorband war die amerikanische Band AUGUST ANA. Man versuchte sich im britischen Erscheinungsbild, aber – Jungs - das klappt einfach nicht (Frisur, Gesichstsausdruck). Musik und Auftritt waren o.k., aber eben auch nur o.k.. Nett, jung und sehr auf die Posen bedacht, was dem ganzen Auftritt etwas sehr steifes, choreographisches verpasste.

Dann aber die STEREOPHONICS!!! Total cool in Motörhead-T-Shirt, Lederjacken, Hammer-Sonnenbrillen und vom kleinen Finger bis an die Schultern taetowierten Armen. Die ersten paar Songs fanden ohne Ansagen statt. Statt dessen wurde das Mikro sehr oasis-like von der Seite angesungen. Ohnehin erinnern die Stereophonics (besonders live) extrem an Oasis. Nicht nachahmend, sondern einfach in der laessigen Art der Ansagen, den lang ausgehaltenen Halbtonabstufungen und der „Stadionstimme“, die aber dank Whiskey-Hauch auch im kleineren Rahmen hymnisch klingt.

Leider kann ich die Songtitel nicht auflisten (besitze dummerweise zu wenige Alben...), aber brother war dabei, LAS (?), Mister Writer nicht, aber insgesamt eine herrliche Mischung aus den letzten 5 (?) Alben. Die Ansagen waren sehr Aufschlussreich (we used to be a wedding-band before havin´ the record deal.., so this song is about a [Boris Becker-aehnliche Story] )… auch die anderen Ansagen entsprachen ziemlich exakt dem Tourmotto: Language, sex, violence, other?

Noch ein Unterschied zwischen deutschem und amerikanischem Konzertpublikum: man ist „reserviert“ (no dancing, no jumping), singt nur bedingt mit UND: man traegt keine Band-T-Shirts. Waehrend ich in Deutschland immer auf der Suche nach Leuten mit coolen (unknown) Band-T-Shirt bin, bin ich in der grossen Masse des Stereophonics-Publikums einzig auf EIN Oasis-Shirt gestossen. Der Rest: Shirts mit dem Uni-Namen oder – noch haeufiger: Sportmannschaften.

Die strengen Foto-Waerter trugen T-Shirts mit einem grossen PEACE-Zeichen auf dem Rucken. Scherzkekse.

Mittwoch spielen Rilo Kiley – mal sehen, ob der Uni-Kurs rechtzeitg endet, um auch diese wunderbare Band noch „mitzunehmen“. Mal sehn.

2 Comments:

Anonymous Anonymous said...

Supercool! Das Konzert haette ich mir auch zu Gemuete gefuehrt. Sehr interessant die Unterschiede zwischen deutschem und US-Publikum. Mir war ja damals nur 1 Konzert vergoennt. The Blessed Union of Souls, on campus im College. War aber gut! Inklusive Schwätzchen mit der Band danach.

6/05/2005 3:05 PM  
Blogger [clara*] said...

hi Sonja!

...im Nachhinein habe ich von einer kritischen und anglophilen Amerikanerin erfahren, dass das unbeteiligte Verhalten "cool" sein sollte. Und der Hammer: oft bilden sich in den ersten Metern vor der Bühne sogar höfliche Sicherheitsabstände!

clara

6/05/2005 3:24 PM  

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